browser icon
You are using an insecure version of your web browser. Please update your browser!
Using an outdated browser makes your computer unsafe. For a safer, faster, more enjoyable user experience, please update your browser today or try a newer browser.

Florida

 

 

Fläche: Florida erstreckt sich über 151 939 km²
Bevölkerung: In Florida leben knapp ca.14 Mio. Menschen, davon 10,7 mio. Weiße inklusive 1,6 Mio. spanischer Herkunft und 1,8 Mio. Schwarze. Die Lebenserwartung ist relativ hoch, bei weißen Frauen beträgt sie 78, 9 Jahre, bei männlichen Schwarzen dagegen nur 63,8 Jahre. Da der Zustrom älterer Menschen aus dem Norden sehr groß ist, sind 17,6 % der Bevölkerung älter als 64 Jahre.
Bevölkerungsdichte: Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte ( 88,5 Einwohner pro km² ) ist verglichen mit der Bundesrepublik relativ gering, doch weist Florida eine sehr unterschiedliche Bevölkerungsverteilung auf. In den Ballungsgebieten Jacksonville, Fort Lauderdale – Miami, Tampa- St. Petersburg und Orlando leben etwa 60% der gesamten Bevölkerung auf nur 7 % der Gesamtfläche. Weite Teile der nördlichen, starkbewaldeten Region sind sehr dünn besiedelt.

Foto: Lemon Tree Inn in Naples Info-Link und zur Homepage
Verwaltung: 1845 wurde Florida als 27. Staat in die Union der Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen.
Florida hat eine eigene Verfassung, das Parlament besteht aus Senat und Repräsentantenhaus. Die Bürger wählen alle vier Jahre den Gouverneur und seinen Stellvertreter , die mit einem Kabinett von fünf Ministern an der Spitze der Regierung stehen. Seit 1824 ist Tallahassee, heute 234 000 Einwohner, die Hauptstadt von Florida.
Klima: Die klimatischen Verhältnisse sind durch angenehm warme, sonnige Winter mit vereinzelten Kälteeinbrüchen und feuchte, heiße Sommer mit zahlreichen kurzen, aber heftigen Regenschauern gekennzeichnet.

Wirtschaft: Bedeutendster Wirtschaftszweig ist die Tourismusindustrie zusammen mit den damit vervundenen Dienstleistungsbetrieben. In den letzten Jahren verzeichnet der Handel mit Südamerika die stärkste Zuwachsrate.
In der Landwirtschaft sind der Anbau von Zitrusfrüchten und Gemüse sowie die Rinderzucht von Bedeutung.

Religion: Die größten Kongregationen bilden Baptisten, Methodisten und Katholiken. Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Kirchen. Jede Gemeinde finanziert und verwaltet sich selbst. Das soziale Engagement ihrer Mitglieder spielt neben dem finanziellen eine wichtige Rolle. Stärker als in Europa verbreitet das Fernsehen religiöse Botschaften.
Mancherorts wird bis heute noch der aus Westafrika stammende Voodoo- Kult zelebriert, den die Schwarzen und Latinos von den Bahamas und den Westindischen Inseln nach Florida brachten.

 

Florida- The Sunshine State – Informationen und Links –

Wer nach Florida reist, erwartet wohl vor allem erholsame Stunden am Meer, weiße Sandstrände, ein großes Angebot an Sport – und Unterhaltungsmöglichkeiten, ein vornehmlich junges Publikum und viel, viel Sonne.
Und genau das hat der Sonnenstaat auch zu bieten: Entlang der mehr als 13.000 km langen Küste entlang der Halbinsel Floridas und der ihr zugehörigen Inseln reihen sich endlos scheinende, weiße Sandstrände aneinander wie die Perlen an der Schnur. Hier kann man Sonnenbaden, Schwimmen , Surfen , Angeln, Wasserski fahren, Jetski fahren, Paragliden, etc. Daneben gibt es Meerestierparks, Wasservergnügungsparks, Alligatorfarmen und Naturreservate im Umkreis nahezu jeder Stadt entlang der Küste. Dabei gibt es in Florida keinen Punkt, von dem aus man länger als eine Stunde mit dem Auto zum Meer bräuchte.
Hinter dem Küstenstrich aber gibt es noch viel mehr zu entdecken. Hier wechseln die Bilder wie in einem Kaleidoskop, und so mancher Reisende ist überrascht von der Vielfalt der Eindrücke, die er wieder mit nach Hause nehmen kann.

Der Norden des Landes, vom verträumten Landstrich des Panhandle mit Küstenorten wie Apalachicola oder Cedar Key im Westen bis zur geschäftigen Industriestadt Jacksonville am Atlantik, wirkt vielerorts wie ein Relikt aus längst vergangenen tagen. Da findet man alte Herrenhäuser aus der Zeit vor dem amerikanischen Bürgerkrieg und märchenhaft erscheinende, von Spanischen Moos verhangene Alleen, historische Schlachtfelder und Forts aus dem Bürgerkrieg sowie aus der Epoche der Kolonialsierung. Hier liegt auch die hierzulande wenig bekannte Hauptstadt Floridas – >Tallahassee< , die im Jahr 1824 eigens als Hauptstadt gegründet wurde, nachdem Florida 1819 an die USA gekommen war. Zentralflorida ist die Heimat der berühmtesten Maus der Welt, aber vor allem auch ein wichtiges, großes Anbaugebiet für Zitrusfrüchte und ein bedeutendes Zentrum der Rinder- und Pferdezucht. Auf einer gedachten Achse von Westen nach Osten findet man die großen Unterhaltungszentren für Besucher Floridas mit Tampas Busch Garden an der Golfküste im Westen, den Walt Disney World Resorts und Sea World bei Orlando im Zentrum der Halbinsel und den Sehenswürdigkeiten von Cape Canaveral an der Atlantikküste im Osten. Der Süden der Halbinsel wird beherrscht von den weiten Sumpfgebieten der Everglades ( Nationalpark), die sich südlich an den Lake -Okeechobee anschließen , einen See gigantischen Ausmaßes, Amerikas zweitgrößten Binnesee.
Der See ist nicht nur zur wichtigsten Trinkwasserquelle Floridas geworden, sondern ist auch heute noch Frischwasserlieferant für die Everglades, die ohne Zufuhr zum Austrocknen verurteilt wären. Weite Teile der Everglades sind bereits im Everglades National Park und im anschließenden Big Cypress National Preserve geschützt. Vom Aussterben bedrohten Tierarten wie Florida- Puma und Schlangen Halsvogel wurde hierin eine Heimat gesichert.
An der Atlantikküste liegt im Süden der Ballungsraum von Fort Lauderdale und Miami , wo neben scheinbar endlosen Sandstränden auch die großen Kreuzfahrthäfen Port Everglades in Fort Lauderdale und Port of Miami ein Publikumsmagnet sind. Hier gehen die so berühmte Schiffe wie die Sovereign of the Seas vor Anker.
Der Küstenstrich von Jupiter Beach bis Key Biscayne (-Miami-) ist aber auch Tummelplatz der Reichen und Berühmten der Welt, die, falls sie nicht sowieso eine Residenz an der Gold Coast unterhalten, nach Palm Beach oder Bal Harbour (- Miami – ) zum Shopping kommen.
Miami, die Metropole in Florida, von vielen sogar irrtümlich häufig für die Hauptstadt des Bundesstaates gehalten, ist eine echte Weltstadt , die hart an ihrem negativ – Image gearbeitet hat, um Besuchern die Stadt wieder attraktiv zu machen. Hier wurde in den 50er Jahren der Slogan “ HAVE FUN “ ! kreiert , der lange Zeit für das stand , was die Besucher, vor allem von Florida Beach, suchten und fanden. Der Spaß am Leben ist in in Miami Beach nach wie vor ein bestimmendes Element des Straßenbildes, aber die restaurierten Häuser des Art- deco- District mit ihrer eigenwilligen Architektur sind heute ebenso Anziehungspunkt wie die Strände , die Bars und die Clubs.

Im Süden schließt an die Halbinsel die Kette der Florida Keys an, die vor allem ihrer vielfältigen Wassersportmöglichkeiten und der Naturschönheiten wegen bei Besuchern beliebt sind. Ausgedehnte Tauchreviere, Charterboote zum Hochseeangeln und Vogelbeobachtungen in einem der Naturreservate sind nur ein Teil des Angebots. Am Ende des Overseas Highway , der die Inselkette mit dem Festland und der Metropole Miami verbindet, liegt das geschäftige Key West, einstmals Wahlheimat von Ernest Hemingway, mit karibischem Flair und grandiosen Sonnenuntergängen , die allabendlich in einer Art Happening und Straßenfest gefeiert werden.
Die Region der Pinellas Suncoast um die Tampa Bay im Westen des landes zieht heute die meisten Gäste und Zuwanderer aus dem Norden an. Dort vor allem lassen sich besonders in und um St.Petersburg, sogenannte SNOWBIRDS nieder, wohlhabende Rentner und Pensionäre aus allen Teilen der Staaten, die hier den Winter verbringen oder gar ihren Lebensabend.
Der Tourismus ist heute Floridas wichtigstes wirtschaftliches Standbein.Dies und die Tatsache, das sich die Bevölkerung Floridas aus einem bunten, multikulturellen Völkergemisch zusammensetzt , ist verantwortlich dafür, das Gäste immer höchst willkommen sind. Man tritt Fremden gegenüber grundsätzlich offen und interessiert auf – es sei denn, Sie haben sich in eines der wenigen Slumgebiete verirrt- , und Sprachprobleme werden schlimmstenfalls ignoriert.
Irgend jemand in der Umgebung hatte gewiß einen deutschen Vorfahren und packt ein paar Brocken Deutsch aus.
Also nichts wie ran mit denn Englisch kenntnissen, einfach loßquatschen.
Allerdings sollte man nicht den Fehler machen, enttäuscht zu reagieren, wenn die offenbar überschwengliche Begeisterung der Gastgeber dann im Sande verläuft.Die Herzlichkeit und Freundlichkeit, die einem vielerorts entgegenschlägt , ist Teil amerikanischer lebensart, verpflichtet aber zunächst zu nichts.
Also macht es wie die Amis Spaß haben, mitlachen, Sonne tanken, die Natur erleben , das vielseitige, kulinarische Angebot , das die Meeresgründe und die vielfältigen, kulturellen Einflüsse mit sich bringen, genießen.
Kurz gesagt : – Have fun ! –

Info: Nachbarstaaten sind Alabama und Georgia. MEZ- 6 h, an der Grenze zu Alabama- 7 h. 173000 Kilometer Straßen.
Höchstgeschwindigkeit 70/65 mph. Helmpflicht: Ja. Florida gehört mit Kalifornien zu den touristisch am besten erschlossenen und am besten besuchten Regionen der USA. Dazu trägt sicher auch das meist gute Wetter bei. Rang 2 in der Kriminalstatistik.

Infos Florida auf:
www.statefl.us

Der Cowboy on The Beach in South Florida

 

 

 

 


Schreibe einen Kommentar